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Chemie

"Natriumhydroxid-Plätzchen mit Lack-Mus, Wägeschweinchen, Heizpilze und Schlaucholiven in Exsikkatorfett gebraten"

– diese Begriffe stammen natürlich nicht aus einem Kochbuch, sondern sind chemische Bezeichnungen für Chemikalien bzw. chemische Arbeitsgeräte, die man im Verlauf des Chemieunterrichts kennen lernen wird. Das Experimentieren – Lehrer-, wie vor allem Schülerversuche – stehen im Chemieunterricht am Gymnasium Schenefeld im Mittelpunkt. Daher besitzt das GymSche einen Übungsraum mit 8 Abzügen – 2006 waren wir die erste Schule in SH, die solch eine Ausstattung besaßen – und eine zweiten gut ausgestatteten Übungsraum, um einen sehr guten Experimentalunterricht zu gewährleisten.

Bei der Durchführung von Versuchen wird auf die Verwendung von Chemikalien aus dem Umfeld der Schüler/innen geachtet. Da heißt es: Essigsäure statt Salzsäure; rote Betesaft statt Bromthymolblau; zum Einsatz kommen Backpulver und Kochsalz etc. Im Wahlpflichtkurs bearbeiten wir Themen aus dem täglichen Leben, die bei den Schülern sehr beliebt sind. Z.B.: Chemie der Tütensuppe; Chemie der Ravioli-Dose; Brausepulver; Dem Täter auf der Spur ( ein Kriminalfall ) u.a. Die hohe Akzeptanz der Chemie zeigt sich darin,. dass wir vor 1999 sehr viele Chemie-Leistungskurse hatten und seit 1999 fast ununterbrochen ein Chemie-Profil unterrichten.

Auch Exkursionen ( Papierfabrik in Glückstadt und Uetersen; Aurubis; Holsten-Brauerei u.a. ) sind Bestandteil des Oberstufenchemieunterrichts und informieren über berufliche Möglichkeiten unter Chemieaspekten.