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Schwerpunkt Bili

Was ist denn das?

Ohne gute fremdsprachliche Kenntnisse kann man in unserer vernetzten und globalisierten Welt kaum noch richtig Fuß fassen, und das gilt ganz besonders für die englische Sprache. Englisch ist die Weltsprache, die Sprache der Wissenschaft und Wirtschaft, und auch als Tourist und Weltenbummler ist man ohne Englisch hilflos. Englisch öffnet einem beruflich und privat einfach viele Türen.

Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es seit dem Schuljahr 2005/06 die Möglichkeit, am Gymna- sium Schenefeld Englisch intensiver zu lernen, eben nicht nur in dem Fach Englisch, sondern darüber hinaus in einem weite- ren Unterrichtsfach. So wird ab Klasse 7 in einer Lerngruppe Geschichte, Biologie oder Geographie bis Klasse 9 auf Eng- lisch unterrichtet. Damit die Kinder aber nicht unvorbereitet in einen Bili-Kurs gehen, findet in Klasse 5 und 6 bereits ein Vorkurs statt, in dem es vor allem darum geht, Englisch zu sprechen und Vokabeln zu lernen, die für den späteren Sach-/ Fachunterricht wichtig sind. Das Arbeitsblatt zeigt schon einmal, was die Schülerinnen und Schüler in dem Vorkurs erwartet.

Um alle Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grund- schulen zusammenzuführen und allen die gleiche Chance zu geben, nehmen alle Kinder in der 5./6. Klasse an dem Vorkurs teil.

Die Entscheidung für den englischsprachigen Sach-/ Fachunterricht fällt erst am Ende von Klasse 6. Da ab Klasse 7 nur ein Bili-Kurs pro Jahrgang angeboten werden kann, muss gegebenenfalls ausgewählt werden. Kriterien sind die Leis- tungen in den Fächern Englisch und dem entsprechenden Unterrichtsfach, das als Bili-Kurs dreistündig (statt zweistündig) unterrichtet wird. Keine Angst vor der Bewertung im Kurs: Diese

erfolgt grundsätzlich inhaltlich, unabhängig von den fremdsprach- lichen Fähigkeiten. Dennoch bedeutet die Teilnahme am bilin- gualen Unterricht eine größere Belastung, denn zum einen hat man eine Stunde zusätzlichen Unterricht und zum anderen kann der positive Effekt des bilingualen Unterrichts ohne ein ständiges häusliches Mitarbeiten der Schülerinnen und Schüler nicht voll ausgeschöpft werden. Man muss sich daher schon gut überlegen, ob man daran teilnehmen möchte, denn ein Wechsel in den nicht-bilingualen Unterricht ist immer nur zum Schuljah- reswechsel möglich.

Anke Schröder, Leiterin des bilingualen Zweiges