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Schwerpunkt Bili

Was ist denn das?

Ohne gute fremdsprachliche Kenntnisse kann man in unserer vernetzten und globalisierten Welt kaum noch richtig Fuß fassen, und das gilt ganz besonders für die englische Sprache. Englisch ist die Weltsprache, die Sprache der Wissenschaft und Wirtschaft, und auch als Tourist und Weltenbummler ist man ohne Englisch hilflos. Englisch öffnet einem beruflich und privat einfach viele Türen.

Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es seit dem Schuljahr 2005/06 die Möglichkeit, am Gymnasium Schenefeld Englisch intensiver zu lernen, eben nicht nur in dem Fach Englisch, sondern darüber hinaus in einem weiteren Unterrichtsfach. So wird in G8 ab Klasse 7 und in G9 (Schuljahr 2021/22) ab Klasse 8 in einer Lerngruppe Geschichte, Biologie oder Geographie bis Klasse 9 bzw. 10 auf Englisch unterrichtet. Damit die Kinder aber nicht unvorbereitet in einen bilingualen Kurs gehen, findet in Klasse 6 bzw. in Klasse 7 bereits ein Vorkurs statt, in dem es vor allem im ersten Halbjahr darum geht, die kommunikativen Fähigkeiten des Sprechens sowie methodische Kompetenzen zu vertiefen. Im zweiten Halbjahr der 6. bzw. 7. Klasse werden bereits einfache Inhalte und Methoden des im folgenden Schuljahr unterrichteten Sachfachs aufgegriffen, indem z.B. verschiedene Materialien wie Bilder, Darstellungen, Karten etc. ausgewertet und versprachlicht werden.
Um allen Schülerinnen und Schülern die gleiche Chance zu geben, nehmen alle Kinder in der 6. bzw. 7. Klasse an dem Vorkurs teil. Das heißt, unsere Schule bietet in der Klasse 6 bzw. 7 jeweils eine Stunde mehr Englischunterricht an, als sonst üblich ist.

Die Entscheidung für den englischsprachigen Sach-/ Fachunterricht fällt erst am Ende von Klasse 6 bzw. 7. Da ab Klasse 7 bzw. 8 nur ein bilingualer Kurs pro Jahrgang angeboten werden kann, muss gegebenenfalls ausgewählt werden. Kriterien sind die Leistungen in den Fächern Englisch und dem entsprechenden Sachfach, das als bilingualer Kurs dreistündig (statt zweistündig) unterrichtet wird. Keine Angst vor der Bewertung im bilingualen Kurs: Diese erfolgt grundsätzlich inhaltlich, unabhängig von den fremdsprachlichen Fähigkeiten.
Dennoch bedeutet die Teilnahme am bilingualen Unterricht eine größere Belastung, denn zum einen hat man eine Stunde zusätzlichen Unterricht und zum anderen kann der positive Effekt des bilingualen Unterrichts ohne ein ständiges häusliches Mitarbeiten der Schülerinnen und Schüler nicht voll ausgeschöpft werden. Man muss sich daher schon gut überlegen, ob man daran teilnehmen möchte, denn ein Wechsel in den nicht-bilingualen Unterricht ist immer nur zum Schuljahreswechsel möglich.

Anke Schröder, Leiterin des bilingualen Zweiges